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Rubrik Cut-up & Remichsen

Shortest Abstract

Aus dem Klappentext von Jung Changs Buch ?ber Mao, das mir von der ganzen Familie geschenkt wurde, l??t sich samplen bzw. aus dem Zusammenhang rei?en:

"Mao-Tse Tung hat nicht alle..."
26.12.05 13:05


Zehn Gebote Aufschnitt

"1. Du sollst kein anderes Haus vor mir haben.
2. Du sollst Dir keinen begrabenen N?chsten zu eigen machen.
3. Du sollst den Herrn, Deinen Gott nicht t?ten.
4. Denke daran, die Tage zu vergeuden.
5. Ehre Deinen Vater vergeblich, damit Dein Sonntag lang wird.
6. Du sollst nicht den Namen Deiner Mutter annehmen.
7. Du sollst kein Zeugnis ablegen.
8. Du sollst es nicht heilig halten.
9. Du sollst Deinen Ebenbildern keinen unwahren Ehebruch unterstellen.
10. Dir soll nicht nach Deines Nachbarn G?tter gel?sten."


Die Apocrypha Diskordia
20.10.05 21:53


Cut-up Bremen

Morgen abend (2.10.) und 21 Uhr lese ich im Bremer ZAKK ein paar Michse, etwas Bastard Litte und Cut-up-Theorie.

Wer Bremen zu weit weg findet, darf gern eine Lesung in seiner Umgebung einr?hren.
1.10.05 15:42


Blog-Remix

Schon verpa?t habe ich Bandinis Mitmachaktion Blog-Remix Sie trauen sich zwar noch nicht ans Gedruckte heran, sondern remixen lediglich ihre Blogeintr?ge, aber immerhin.

Budjet, budjet.
27.9.05 20:05


Zufall & Geschwätzigkeit

Who told you Michs.

Wer spricht? Ein Kreuzberger Blog wundert sich, wie ausufernd ein befeindeter Linker von seiner eigenen Person spricht. W?hrend es doch an sich ganz ungew?hnlich ist, in einem linken politischen Essay das Wort "ich" zu finden. Ob es der Spaziergang ?ber den "T?rkenmarkt" ist oder die pers?nlichen Eindr?cke von einer Demonstration anl?sslich des Papstbesuches in Deutschland: alles ist bei ihm ?hnlich subjektivistisch gef?rbt wie sonst nur die Kolumne "Post an Wagner" in der BILD-Zeitung.

Das Blog l??t nun Theodor W. Adorno sprechen, ausgegeben als Zufallsfund. Cut-up bezieht die Macht und M?glichkeit des Zufalls in die bewu?te Erz?hlung ein. Der Cut-up-Schnipsel macht etwas Unsichtbares sichtbar, bricht das Muster der Erwartung. Hier sei an Gramscis Konzeption des organischen Intellektuellen erinnert, die bei allem Pathos im Kern die wichtige Forderung enthielt, ?wirklich mehr zu wissen, nicht nur so zu tun, als wisse man mehr? und die gleichsam als Kritik an der zur Mustererkennung verkommenden Gesellschaftskritik entstanden war, die ?so oft blo?es Wiedererkennen [ist], die Produktion von etwas, das wir schon gewusst haben!? Hier spricht zuf?llig Stuart Hall.

Ebenso zuf?llig t?nt aus der aufgedrehten Quelle Adorno nun folgendes:

Bezeichnend f?r den Faschistenf?hrer ist ein Hang zu geschw?tzigen Erkl?rungen ?ber die eigene Person. Der liberale und der linksradikale Propagandist hingegen neigen dazu, um der "objektiven" Interessen willen, an die sie appellieren, Anspielungen auf die private Existenz zu vermeiden: der Liberale, um Sachlichkeit und Kompetenz zu demonstrieren, der Linksradikale, um seine kollektivistische Einstellung nicht unglaubw?rdig zu machen.

Moment mal, mischt sich Stuart Hall noch mal ein, weil er gerade zuf?llig in der Gegend war, sind Cultural Studies schlie?lich nicht irgendwann in dem Augenblick entstanden, als ich zuerst Raymond Williams getroffen habe oder in dem Blick, den ich mit Richard Hoggart gewechselt habe? In diesem Augenblick wurde Cultural Studies geboren; sie entstanden fix und fertig als Kopfgeburt. Ich m?chte tats?chlich ?ber die Vergangenheit reden, aber auf keinen Fall in dieser Weise.

Die Faschisten haben das begriffen, ihre Sprache ist pers?nlich. Nicht nur wendet sie sich an die unmittelbaren Interessen ihrer Gefolgschaft, sie schlie?t auch die private Sph?re des Redners mit ein, der seine Zuh?rer ins Vertrauen zu ziehen und die Kluft zwischen Mensch und Mensch zu ?berbr?cken scheint.

Paradoxerweise hei?t das, autobiographisch zu sprechen. Normalerweise meint man, Autobiographie bedeute, die Autorit?t der Authentizit?t zu beanspruchen. Aber um glaubw?rdig zu sein, mu? ich autobiographisch sprechen.

Doch gibt es noch spezifischere Gr?nde f?r diese Methode, die, wenngleich sie oft von der Eitelkeit des F?hrers gespeist wird, wohl berechnet und trotz augenscheinlichem "Subjektivismus" Teil eines h?chst objektiven Systems propagandistischer Praktiken ist.

Ich werde ?ber meinen Umgang mit einigen Aspekten des theoretischen Verm?chtnisses der Cultural Studies und mit einigen ihrer vergangenen Momente sprechen - nicht, weil es sich dabei um die Wahrheit handelt, oder um die einzige Art und Weise, die Geschichte zu erz?hlen. Ich habe sie selbst schon oft anders erz?hlt und ich beabsichtige, sie sp?ter wieder anders zu erz?hlen. Aber hier und jetzt, in dieser spezifischen Konjunktur, m?chte ich einen bestimmten Standpunkt zur "gro?en Erz?hlung" der Cultural Studies beziehen, um einen Proze? des Nachdenkens in Gang zu setzen...

Je unpers?nlicher unsere gesellschaftliche Ordnung ist, desto bedeutungsvoller wird Individualit?t als Ideologie. Je ausschlie?licher der Einzelne auf das blo?e "R?dchen im Getriebe" reduziert wird, desto nachdr?cklicher mu? als Ausgleich f?r seine Ohnmacht die Idee seiner Einzigartigkeit, seiner Autonomie und seiner Wichtigkeit unterstrichen werden.

Die Verschw?rungstheorie erz?hlt die Zeitgeschichte als griffigen Plot mit realen Elementen, mit Unglaubw?rdigem als W?rze, mit Opfern, Helden, Verf?hrern und einem historischen Spannungsbogen. Sie suggeriert auf diese Weise eine unmittelbare Politik, in der es zugeht, als w?rden nur eine Handvoll Menschen auf der Erde leben.

Da dies nicht in individueller, sondern nur in ziemlich allgemeiner und abstrakter Weise geschehen kann, wird es vom F?hrer stellvertretend getan. Es ist Teil des Geheimnisses totalit?rer F?hrung, der Gefolgschaft das Bild eines autonomen Charakters vor Augen zu stellen, der zu sein ihr in Wahrheit verwehrt wird.

Die Idee der St?rke und Autorit?t reicht an sich nicht aus, die Anziehung faschistischer F?hrerschaft zu erkl?ren, sondern eher die Vorstellung, der Schwache k?nne stark werden, sofern er sein Leben der "Bewegung", der "Sache", dem "Kreuzzug" oder was sonst es sein mag, unterwirft. Mit der ambivalenten Bezugnahme auf die eigene Person - als zugleich menschlich und ?bermenschlich, schwach und stark, nah und fern - liefert er das Modell f?r eben die Einstellung, die er in seinen H?rern festigen will.

Die Bekenntnisse, ob wahr oder geheuchelt, erf?llen au?erdem den Zweck, die Neugierde des Publikums, ein universales Merkmal der heutigen Massengesellschaft, zu befriedigen. Ihre Struktur ist noch nicht gen?gend erforscht; teils hat sie ihre Ursache in dem weitverbreiteten Empfinden, "informiert" sein zu m?ssen, um in der Konversation mithalten zu k?nnen, teils in der Meinung, das Leben des anderen sei reich, erregend und bunt im Vergleich zur Plackerei des eigenen.

Der Faschist, dem solches Gebaren wesensverwandt ist, wei?, da? es keinen gro?en Unterschied macht, wie diese Neugier gestillt wird. Enth?llungen ?ber Bestechungen oder Diebst?hle, die der Gegner begangen haben soll, Er?rterungen der Krankheit seiner Frau oder seiner finanziellen Schwierigkeiten, die sogar erfunden sein k?nnen, sind gleicherma?en wirksam.


Vor diesen Vereinfachungen kapitulierte zum Beispiel die Hip-Hop-Kultur, in der trotz der M?glichkeiten, komplexe Inhalte zu transportieren, nur wenige inhaltslastige Acts eine Rolle spielen. Stattdessen dominieren die selbstgerechten ?Disser?, die von ?Wir? und ?Ihr? reden und jene pers?nlich beschimpfen, die ihnen nicht so verwertbar erscheinen, wie sie selbst sein wollen.

Als praktizierender Psychologe versteht er etwas von der Funktionsweise ambivalenter Gef?hle, selbst, wenn er die Psychoanalyse als j?disches Machwerk denunziert. Wird der Zuh?rer als Eingeweihter behandelt, wird seine Libido befriedigt, ist es Nebensache, ob seine Neugier auf positive oder negative Vorstellungen gelenkt wird. Um seine Gegner als Betr?ger zu verleumden, gen?gt unter Umst?nden die Tatsache, da? er seine Rechnungen nicht bezahlt. Stellt Thomas ?ffentlich fest - wie es wirklich geschah -, er k?nne seine Rundfunkunkosten nicht erstatten, bringt ihm das allenfalls neue Freunde ein.

Wenn diese Erz?hlungen nicht zu einer Ersatzhandlung gegen vermeintlich Schuldige animieren, sorgen sie meist f?r eine Art Erbauung. Leser von Werken eines bestimmten Glaubenssystems finden die wichtigsten Motive wieder und behalten den Eindruck, die Welt noch zu verstehen. Es geh?rt zu den Stilmitteln wirksamer verschw?rungstheoretischer Texte, zun?chst ein un?bersehbares Chaos zu schildern, um es dann auf die gewohnten, wenigen Faktoren oder noch eher Personen und Gruppen zur?ckzuf?hren. Cut-up dreht den Trichter um, auf den so gekommen werden soll.

Die theoretische Arbeit im Centre for Contemporary Cultural Studies (CCCS) l?sst sich besser als theoretischer L?rm beschreiben. Cultural Studies sind eine diskursive Formation im foucaultschen Sinne. Sie haben keinen simplen Ursprung, obgleich einige von uns dabei waren, als sie sich zum ersten Mal diesen Namen gaben. Ich versuche das Projekt aus der sauberen Luft der Bedeutungen, der Textualit?t, der Theorie, in die gemeine Unterwelt zur?ckzubringen.
________________________________________________

Samples aus Stuart Hall ?Cultural Studies? (Hamburg 2000), dem in jenem Blog zitierten Aufsatz "Die psychologische Technik in Martin Luther Thomas' Rundfunkreden" von Adorno und aus meinem Artikel ?Was du nicht wei?t, bringt dich um?.
21.8.05 20:20


21.7.05 14:40


Germany might trick me once Songlyrics 2

Da sitzt jemand bei mir und denkt laut nach
macht sich Gedanken, meint, unsere Kritik f?ndt er ja toll
doch wenn er mal einlenken darf, an dieser Stelle
w?re die Quelle mangelnder Aufmerksamkeit
unsere leider fehlende Massentauglichkeit
Er meint, die Leute wollen bei Demos blo? die Show
der Rest ist ganz egal, den wolln sie auch nicht anderswo
und sowieso nimmt man das ganze viel zu wichtig
der Rest kommt von alleine, ist die Bewegung erstmal richtig
das Ganze l?uft dann in etwa folgenderma?en:
die ganze Theorie m??te weg,
das ist erst mal die erste Phase
Philosophen sind super, mit andern Worten toll,
doch nur mit den NoGlobalLeuten wird die Stra?e voll
Die Fahnen geh?ren aussortiert, die von Israel mu? weg
damit nichts mehr die Sicht auf die Volksbewegung versperrt
Und l?cheln, immer l?cheln, Zuversicht ausstrahlen
Das ist der Weg zu Volkes Wahl
Ich sag: bei den Deutschen bin ich leider letzte Wahl
Und f?r Zuversicht ist der Widerstand zu marginal
Und L?cheln ist auch doof, weil ich beim L?cheln meistens g?hne,
und nur 'ne alte Telefonzelle ist so gelb wie meine Z?hne
Vielen Dank f?r deine Tips, sind gut gemeint und very nice
but Germany has tricked me one - I won't let it trick me twice

Und die Antiimp-Kiddies in meiner Stra?e lallen:
"Das Kapitalverh?ltnis aufheben? Da mu? es erstmal runterfallen..."
Und ich sag: "Es ist schon unten, es ist der Boden,
auf dem ihr rumlauft, der euch festh?lt mit Gravitation."
Wenn sie ?berhaupt mal vom 'Aufheben' reden,
statt wie meistens einfach "Abschaffen!" zu blaffen,
womit sie meinen, die Hure Babylon zu ficken,
sie zu vergewaltigen und in die H?lle zu schicken.
Doch wenn ihr Babylon anz?ndet, hol ich die Feuerwehr,
denn apokalyptische Rauchs?ulen gab's in der Geschichte schon mehr.
Und ich kauf' euch eure Ideale nicht mehr ab,
weil ihr sie viel zu oft und live vor meinen Augen verraten habt.
Und es sieht so aus, als w?re das gerade meine einzige Wahl
Ihr habt mich einmal verarscht, es gibt kein zweites Mal!
27.6.05 18:56


Oh, nein - kein Samplen und kein Remixen

In der 'Trend'-Stellungnahme zur Spiegelung eines Textes aus der Islamischen Zeitung werden sch?ne Konzepte der Textaneignung zur Rechfertigung herangezogen:

Wir verbreiten sowohl bereits ver?ffentlichte Texte durch Spiegelung als auch bisher unver?ffentlichte, um sie dadurch neu zu samplen bzw. zu remixen. Diese besondere Sammelwerkmethode schafft neue Sichtweisen und Einsichten in bereits bekannte Zusammenh?nge und Strukturen. Bestimmte Informationen, die zuvor als marginal galten, k?nnen so eine zentrale Bedeutung erlangen.

Die reine Datenbank des Wahnsinns bedeutet aber noch nicht Samplen. Das kann damit gemacht werden, es ist eine Ausgangsbasis daf?r. Wahrscheinlicher jedoch ist bei ungefilterter und eben noch unabgemischter Einspeisung eine simple Pr?sentation. Den Optimismus, das sich dieses Material angeeignet wird, kann ich nicht teilen.

Ich werde erst die Koran-Cut-ups ins Netz stellen, sicher nicht den Koran spiegeln.
16.2.05 16:51


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