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Potsdam -> Leipzig

Wie zumeist geht es von Potsdam zügig los, der Mittzwanziger, der mich mitnimmt, nimmt jeden mit, denn Tramper sind gute Menschen, sagt er. Er hat ein Buch gelesen, in dem Amerika von einem Tramper kritisiert wird und seitdem hat er Hochachtung vor ihnen.

Am längsten fahre ich an diesem Tag mit einem Mann mit, der mich von der Auffahrt in Michendorf bis an die Abfahrt Großkugel auf die B6 liftet, von dem ich jedoch nur in Erinnerung behalten habe, daß er nach Bamberg weiterfahren wollte.

Wiederum ist es die letzte Kurzstrecke, die im Gedächtnis bleibt, eine Hallenserin, die nur den Stau auf der A9 umgehen will und mich gleich nach Leipzig rein fährt. Sie sagt, sie wäre auch gern vor der WM geflohen und führt allerlei Beispiele dafür an, wie sehr ihr das Schauspiel als lediglich vorgemachte Normalität erschien. Ich erzähle, weshalb ich in Leipzig bin, nämlich letztlich wegen meines reggaekritischen Textes. Sie sagt, daß ihr auch schon mal der Gedanke gekommen sei, daß sich Reggae sehr nach Christentum anhören würde. Sie hat einen Sohn, der Hip Hop hört und sie meint tatsächlich, daß es besser sei, wenn die Künstler offen sagen, daß sie kriminell sind oder sein wollen als wenn sie von religiösem Quatsch singen.
17.7.06 10:58
 



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