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Thale -> Quedlinburg

Wegen Erkältung und Regen hatte ich gar nicht vor zu trampen, dann war ich aber zu früh am Thalenser Musestieg-Bahnhof und lief eben doch zur ersten Stelle hinter dem zentralen Kreisverkehr an der 'Forelle'. Nach fünf Minuten dachte ich, gleich wird's eh wieder regnen und in der Bahn ist der Wind sicher auch nicht so heftig. Nach zehn Minuten hielt ein Auto mit Magdeburger Kennzeichen, was aber irreführend war: es gehörte der Schwester des Fahrers, er selbst wollte eigentlich nicht mal über die Stadtgrenze hinaus, fuhr mich dennoch nach Quedlinburg.

Der punkige Sound aus dem Autoradio stellte sich als Nicht-Nazi-Musik heraus, die Kurzhaarfrisur des Fahrers war einst ein Iro gewesen; nach seinen eingestreuten Schilderungen über von Nazis verkloppte Kumpel von ihm scheint der Schritt zur Rasur vor allem aus Angst erfolgt zu sein.

Er bestätigt meinen Eindruck, daß es mit den Nazis in der Gegend zwar bei weitem nicht so schlimm sei wie bis Mitte der Neunziger, es zuletzt jedoch wieder bedrohlich zugenommen habe. Die Antifa mag er aber nicht so: "Was die so für Vorstellungen haben..."

Er setzt mich am Bahnhof raus, ich sehe einen sich schwärzenden Himmel, aber auch eine 32 Minuten in der Zukunft liegende Abfahrtszeit, also laufe ich bis dahin, wo sonst der recht langgestreckte und entsprechend günstige Ortsausgang von Quedlinburg anfängt. Allerdings wird dort gebaut und es stehen lange Autoschlangen in alle Richtungen. Neben einem Halteverbotsschild schaffe ich es zwar, wenigstens zwei Ascherslebener anzuhalten, dann laß ich's aber mit der Aussicht auf die bald bevorstehende Tramptour nach Portugal doch sein und kapituliere feige vor der Bahn.
2.6.06 17:52
 



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