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Lauter dumme deutsche Fragen, aber viele gute Antworten

SPIEGEL: Sie deuten den Terror in beiden Systemen als "Ausdruck von Schwäche". Beide Diktatoren seien von "tiefreichenden Ängsten und Unsicherheiten" geprägt gewesen. Was meinen Sie damit?

Overy: Hitler wie Stalin waren Anhänger von Verschwörungstheorien. Der "Führer" glaubte wirklich, überall auf der Welt würden Juden daran arbeiten, Deutschland zu zerstören und war ja tatsächlich der Auffassung, wissenschaftliche Erkenntnisse würden seine Meinung stützen. Stalins Weltsicht hingegen basierte auf der Idee, dass die sozialistische Revolution immer durch bourgeoise Kräfte gefährdet sei und viele Leute, die sich als Kommunisten ausgeben, eigentlich bourgeoise Spione seien. Es war eine Phantasiewelt mit metaphorischen Feinden.

SPIEGEL: Ohne jeden Bezug zur Wirklichkeit?

Overy: Man deutet sich diese zurecht. Bei Stalin löste der Spanische Bürgerkrieg 1936 Einkreisungsängste aus, die ihn überall nach Agenten suchen ließen. Und Hitler erklärte Ende 1941 den USA den Krieg, weil er überzeugt war, die Juden würden Amerika in den Krieg ziehen. Viele Historiker datieren daher die Entscheidung zum Holocaust auf den Dezember 1941.

SPIEGEL: Und warum teilten viele Anhänger Hitlers und Stalins diese obskuren Verschwörungstheorien?

Overy: Sie entsprachen dem verbreiteten Bedürfnis nach einem Feindbild. Große Teile der Bevölkerung unterstützten ja eine als idealistisch empfundene Verwirklichung einer Utopie. Die Leute wollten sich als tugendhaft empfinden und brauchten einen Feind, von dem sie sich absetzen konnten.


SPON
26.2.06 16:36
 



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