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Distinktion at last: Destroy the spirit of Dresden Teil 2

Nachdem die Nazis am Samstag zwar verloren haben, aber haupts?chlich das Image der Stadt Dresden als Sieger gelten d?rfte (Dresdner Neueste Nachrichten: "Ein deutliches Zeichen: Es l?sst sich nicht verhindern, dass Ewiggestrige den 13. Februar missbrauchen. Aber es l?sst sich verhindern, dass sie es im Herzen Dresdens tun."), gab es heute morgen die Gelegenheit, der B?rgereinheitsfront, die bei der Br?ckenblockade nach der letzten Sprachregelung nur noch "Dresdner" gesehen haben will, die angetragene Liebe zu verwehren.

Etwa 100-200 Antifas - also nur etwas weniger als die Menge, die am Samstag die Br?ckenbesetzung zuerst m?glich gemacht hatte - zogen zum Heidefriedhof, wo Nazis wie etwa Holger Apfel und zahlreiche andere Politiker der Stadt zusammen mit offenbar wenigen B?rgern "am Rumopfern waren" (Lauti).

Die Redebeitr?ge der Demo - wieder umrahmt von wirklich gut ausgew?hlter Musik - vollzogen einen Rundumschlag gegen Geschichtspolitik und Antisemitismus; die Gruppe Sabotage benannte Orte wie Lidice, Coventry und eben auch den tiefbraunen Reichsbahnknoten Dresden als Beispiele f?r das Wirken der deutschen T?tergemeinschaft.

Die anf?ngliche Bef?rchtung, au?er den Tieren im Wald um die Autobahn herum w?rde niemand etwas von der Demo mitbekommen ("Fuchs und Hase, wir sind da - Autonome Antifa"), zerstreute sich mit Erreichen des Friedhofseingangs, da wir nun f?r den Verlauf der "Prozedur" (Megaphonmann) f?r alle, die kamen, gingen oder auf langsam vorbeifuhren, gut sichtbar und h?rbar "Deutsche T?ter sind keine Opfer", "Deutschland ist gro?er Schei?, diese Stadt ist der Beweis" und "Heult doch!" rufen konnten. Nach Auskunft der wenigen Antifas, die auf dem Friedhof kurzzeitig das "Geopfer" (Megaphon) st?ren konnte, waren wir auch drinnen bisweilen gut zu vernehmen.

Ins angestimmte "Ten German Bombers" fiel leider niemand ein, daf?r gab es eine Gewinnspiel, bei dem f?r den originellsten Slogan ein beliebiges Teil der Frauenkirche ausgelobt wurde (an Selbstabholer).

Die Reaktionen waren durchwachsen. Die meisten Friedhofsbesucher schienen verbl?fft zu sein, da? es "sowas" ?berhaupt gibt, nicht wenige verlangten denn auch folgerichtig danach, uns auszurotten oder alle ins Lager zu sperren. Daneben gab es dennoch vereinzelten Zuspruch, etwa von einem ehemaligen Wehrmachtssoldaten, der uns mitteilte, da? damals alle um ihn herum in der Wehrmacht stramme Nazis waren und da? sie jetzt mal nicht so tun sollen.

Als die Prominenz den Friedhof wieder verlie?, geriet unsere Kundgebung sogar f?r eine ganze Weile in den Schu?bereich von Fernseh- und Pressekameras, die vorsorglich mitgef?hrten Pressemappen verteilten sich recht gut. Ein MDR-Mikrophontr?ger fing sich mehrere Sprechch?re ein, u.a. den extra f?r den Tag ?berarbeiteten "Gegen jeden Geschichtsrevisionismus, nieder mit Deutschland, f?r den Kommunismus!"

Je nachdem, wie peripher die heutige Aktion in der Berichterstattung auftauchen wird, k?nnte das schiefe Samstagsb?ndnis mehr oder weniger deutlich dementiert worden sein. Immerhin spielten sich die beiden Br?ckenblockaden und die heutige, politisch viel deutlichere Demo in Dresden ab, wo Derartiges bisher nicht unbedingt f?r besonders wahrscheinlich gehalten wurde.
13.2.06 14:45
 



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