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Antideutscher Folkloreabend

Gestern abend fanden sich zumeist junge Antifas zum Partyfreitag der "Aktionswochen gegen deutsche Zust?nde" im Festsaal Kreuzberg ein. So sieht er also aus, der antideutsche Szenekonsens. Oder sind das nun die vielbeschworenen Softcore-Antideutschen?

Nein, veranstaltet wurden die Wochen von praktisch dem gleichen Zusammenschlu?, der sich im letzten Jahr f?r die Antisexismus-Wochen zusammengefunden hatte. B?se Zungen behaupten, da? ein gemeinsamer Feind - die Sexisten und "T?tersch?tzer" bei den "Hardcore-Antideutschen" - hier Einigkeit erzeugt hatte, wo es sie lange nicht gegeben hatte. Das BGAA hinter der Theke, der Antifaschistische Aufstand K?penick an der Garderobe, an den Balkons die Banner "Solidarit?t mit Israel" und "Faschismus als patriarchale Ideologie angreifen". So war denn auch im Festsaal noch die plumpeste antideutsche Folklore in Ordnung, sofern sie nicht mit der 'Bahamas' in Verbindung gebracht werden konnte. Am Einla? war zu erfahren, da? Egotronic damit gedroht hatten nicht aufzutreten, wenn auf dem Hausverbot gegen einen 'Bahamas'-Redakteur bestanden werden w?rde. Er durfte doch rein, der Eklat blieb aus, also wurde es lustig.

Erst wurde vorsichtig be?ugt, ob man Knarf Rell?m so gut finden durfte wie zu Hause. Irgendwann gingen die unwillk?rlichen Bewegungen Einzelner in kollektives Gewippe und Geschwanke ?ber, was als allgemeines Okay akzeptiert wurde, so da? der K?nstler sogar "sexy motherfucker" und "kommt n?her, ich will euch sp?ren" st?hnen durfte. Unterdessen wurde hinter dem Tresen diskutiert, ob das mit Israel denn wirklich so okay w?re, denn Frauen h?tten es dort auch nicht leicht. Droht uns aus dieser Richtung eine weitere Veranstaltung: "Sexismus in Israel - Keine Solidarit?t mit rassistischen und sexistischen IsraelInnen"?

Nun ja, Knarf Rell?m bot gegen Ende Bernadette la Hengst an der Gitarre auf und umgarnte den folgenden Auftritt von Plemo ("Ich will mit Mama weinen"), der dementsprechend auch erlaubt war.

Dann kamen als Headliner Egotronic (ja Headliner, Knarf Rell?m als Opener - so ?ndern sich die Zeiten), von Plemo mit dem Verweis auf seinen von Torsun bei der Trink-Lesung vollgekotzten Eimer angek?ndigt. Egotronic spielten, was sie immer spielen und rockten die Menge ordentlich (V36 als erstes St?ck und als Zugabe nehme ich aber doch pers?nlich!). Leider rutschte Torsuns aus der Arschtasche seiner Hose herauslugender Danebro schon w?hrend des ersten Liedes in die Tasche hinein. (Wird das der n?chste Fahnenstreit? Wer traut sich, mit einer d?nischen Fahne durch Kreuzberg zu laufen?) Ich wiederum war nicht zugegen, als Torsun nach Rappern fragte, die auf seinen "weisz nicht"-Beat quatschen sollten. Magic Moment daher: Torsun sagt "Walser-Fischer-M?llewahn" an, Jan fragt: "A-G-F oder?"

Die anschlie?ende Auflege lie? etwa bis zwei Uhr auf die erste Synkope warten, aus der dann aber in Gestalt eines Drum'n'Bass-Sets gleich ziemlich viele wurden. Ein paar Frauen verbrannten am Eingang einen Flyer mit antisexistischen Verhaltensma?regeln - mehr Distinktion war nicht.

F?r mich wurde das Politische dann recht privat, da ich - wie es unangek?ndigt alle paar Jahre geschieht - von einer erheblich konsequenteren Tramperin an einen unausgetragenen Pers?nlichkeitskonflikt meinerseits erinnert wurde. Ich bin Gelegenheitstramper, Reformist, domestizierter Nomade. Andere haben Zivilisationskrankheiten, ich habe Se?haftigkeitskrankheiten. Oder ich bilde mir etwas ein. Handfest genug immerhin, um mich stundenlang herumwundern zu lassen, ?berfordert zu stammeln und mich etwa bei der Lekt?re von "Ghost Riders" dazu zu bringen, mich dem Buch gegen?ber best?ndig zu rechtfertigen.
4.2.06 18:30
 



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