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Genau bedacht

Da scrupeda leider nur noch selten Andreas-Hartmann-Bashing betreibt, sei von mir auf zwei besonders schillernde Ahnungslosigkeiten aus der aktuellen 'Jungle World' hingewiesen. Zum einen wäre das seine Meldung zu Matisyahu:

>>Wenn man es genau bedenkt, liegt die Verbindung von Reggae und Judentum allerdings doch wieder auch recht nahe. Bei beidem geht es permanent um Zion, das gelobte Land, aus dem man vertrieben wurde und in welches man wieder zurückkehren möchte. Matisyahu ist also gleich im doppelten Sinne Zio­nist.<<
(Feuilleton Nachrichten)

Da hätte er vielleicht meinen Artikel über die Metamorphose jüdischer und christlicher Symbole in Reggae und Rastafarianism doch lesen sollen, bevor er ihn abgelehnt hat. Nu ja.

Die andere Perle ist eigentlich die ganze Rezension zum Buch "No Copy" von Jan Krömer und Evrim Sen, auf deren schlicht widerliche Identitätskonstruktion der guten Hacker Hartmann bis auf eine kleine Mäkelei völlig hereinfällt. Die "verkürzte Copyrightkritik" (scrupeda) scheint dem Rezensenten entgangen zu sein, der zu beschäftigt damit war, mal wieder bloß nichts verpaßt zu haben.
3.5.06 17:11


Nachbetrachtung zum 30.4./1.5.

30.4. Veranstalter des Boxi-Straßenfestes: "Keine Solidarität mit dem antisemitischen Regime im Iran"
1.5. 13-Uhr-Demo-Lauti: "Für ein freies Palästina!"

Mit Abstand am häufigsten gerufene Parole auf der 13-Uhr-Demo: "Gegen Patriarchat und Vergewaltigung - Nein heißt nein!"

Es wurde der Anarcho-Maoismus auf die Straße getragen:


(Pulli vorn: APPD Arbeit ist scheiße, Fahne: Marx, Lenin, Mao)


Der EuroMayday hingegen wäre eine erstklassige Gelegenheit gewesen, T-Shirts mit der Aufschrift "Hier könnte Ihre Werbung stehen" zu verkaufen. Wie es einen proletarischen und einen kleinbürgerlichen Charakter von Politveranstaltungen gibt, gibt es auch einen, nun ja, prekären; die Demonstration nicht der eigenen Arbeitsdisziplin oder Libertinage, sondern der Fähigkeit, sich verkaufsfähig herauszuputzen und dazu auch freiwillig auf längst aus der Mode gekommene Moden zurückzugreifen.
4.5.06 21:22


Troika

In meinem Bestreben, möglichst viele Versionen der Ereignisse in Rußland 1917/18 zu sammeln, um an ihnen die produktive Kollision von Cut-up und Geschichtskritik zu exemplifizieren, konnte ich bisher zumeist davon ausgehen, eine oder zwei Revolutionen als die "wirklichen" bzw. "eigentlichen" oder "wesentlichen" präsentiert zu bekommen. Die Begriffsklärungsseite der englischen Wikipedia führt jedoch die anarchistisch-sozialrevolutionäre Bewegung gegen die Bolschewiki als dritte Revolution an.
4.5.06 21:30


Partyanalyse

Ob automatische Partysubjekte auf diesen Button des heute im Haus vorgeführten Partymodus der Windows Media Center Edition ansprechen?



Und ob es mit diesem zweiten Dialog möglich ist, das Rausschmeißen eben dieser Partyautomaten zu umgehen, indem sie einfach runtergefahren werden?

6.5.06 22:38


Der Quoten-Cut-up

Nein, ich freue mich nicht über jedwedes Auftauchen von Cut-up oder Verwandtem, und das ist nicht mal abhängig davon, ob mir der jeweilige Text gefällt oder nicht. Klaus Walters Collage über Bob Dylan mag geschmeidig montiert sein, aber es ist eben das Auftauchen solcher Form, die Gelegenheiten des Auftauchens, die nicht aufhören zu nerven.

Es ist Dylans Geburtstag, also brauchen wir was mit Stream of Consciousness (Droste: "Ich hatte einen Stream of Consciousness!") - oh, da kommt ja ein Zwerg drin vor, das muß ein komischer Traum sein. Sag deinen Satz, Bart. Können Sie hier nicht noch sowas Cut-up-Mäßiges reinbauen? So multimedial und so'n bißchen wie früher? Comedy, meine Herren. Comedy.

Der Trick besteht eben nicht darin, den Verehrern eines historisierten Vertreter einer historisierten lyrischen Form termingerecht mit einem traditionellen Text gefallen zu wollen. Entweder ist alles Material und Anlaß oder gar nichts. Für lakonisches Vorbeiströmenlassen sehe ich nur wenig Berechtigung, dafür gibt es zuviel, bei dessen scheppernder Kollision wir beständig zusehen müssen.
10.5.06 11:28


Feind der Völker

What we learned today: Der unverstandene iranische Präsident schreibt einen Liebesbrief an den arroganten amerikanischen Präsidenten, versucht ihm klarzumachen, daß Theokratie ohnehin bald den westlichen Liberalismus ablösen wird, wirbt für nationalen Sozialismus und weist aus seiner friedfertig-gewaltlosen Position darauf hin, daß Unterdrücker sich nicht lange halten. Und was machen die Juden in diesem hoffnungsvollen Augenblick, wie reagieren sie auf die Morgendämmerung der von den Völkern ersehnten Verständigung?

So: "Peres droht Iran mit Zerstörung"
10.5.06 12:57


Doppelte Dürre, aber

Nur noch eine reichlich Woche bis zur Sommerpause vom Verwertenlassen, doch diese Woche wird immer länger. Hitze, die aus dem Schrank mit dem Rechner kriecht, vor dem ich bis zum Wadenkrampf herumstehen muß. So wenige Kunden, daß ich mich erschrecke, wenn mich jemand anspricht. Schwindelgefühle bei jeder Bewegung. Dennoch ein wohl seltener Luxus: die sonst so heftige "Ausbeutung der Konzentration" (Türcke) hat sich in Ermangelung von Ablenkungen fast verflüchtigt. Ich kann in Ruhe bloggen und lange Netztexte lesen.
11.5.06 11:04


Öffentliches Wirken demnächst

Am 25. Mai halte ich beim Kölner CCC einen Vortrag zur Entschwörungstheorie, Schwerpunkt ist die Anwendung auf aktuelle Diskussionen wie um Ahmadinedschads Brief an Bush oder Dan Browns "Da Vinci Code". (Ankündigung)

Am 27. und 28. Mai betreue ich beim Entheovision-Kongreß unter dem Motto "Flora Pharma Psyche" zusammen mit scrupeda den Bücherstand von Werner Pieper & The Grüne Kraft.

Am 10. Juni lese ich im Rahmen der Karlsruher GPN5 unter dem Motto "Smack my bit up!" einen Text über das Coden von Wörtern, an dem ich noch bastele.


Letztes Jahr dauerte das mit dem Basteln noch bis unmittelbar vor der Lesung (Bild zeigt mich mitten im GPN-Rechnergetümmel beim Mailsabrufen), dafür wurde es aber auch dieser Text: "Germany might trick me once - Zur Dialektik von Dope und Mate".
11.5.06 15:14


Kronzeuge gegen 'die Antideutschen'

Das war ja zu erwarten. Nachdem mein Bericht über die Antideutsche Konferenz vom letzten Herbst schon im Kommunistischen Forum für eine umfassende "Kritik" an "den Antideutschen" und ihrem "eliminatorischen Rassismus" vereinnahmt worden war, begründet nun der Antira-Forscher Kien Nghi Ha eine von ihm ausgemachte "aggressiver werdende" "Kette von rassistischen Angriffen" wiederum nur in eben jenem Posting über eben jene zehn Minuten. Das macht er aber bei indymedia und mir flattern schon die Glückwünsche ins Haus.

Gerade schwer gemacht wurde es solchen Anwürfen natürlich nicht, da das fragliche Thema außer bei einer eher noch verschärfenden separaten Banlieue-Veranstaltung szeneintern kaum diskutiert wurde, obwohl es nach privaten Gesprächen zu urteilen erheblich abweichende Auffassungen darüber zu geben scheint. Ob das daran liegt, daß es nicht mehr um eine innerlinksradikale Diskussion geht sondern um eine recht allgemeine? Ob es daran liegt, daß die wenigen Diskussionsbeiträge dennoch so daherkommen, als ginge es immer noch um nichts als die Hegemonie im Kiez? Ob ich mal meine Gedanken dazu sammeln sollte und eine Theorie dazu formulieren, wie die kommunistische Kritik an der linken Szene durch ihr Angewiesensein auf liberale und konservative Quellen stets Gefahr läuft, letzteren aufzusitzen?
11.5.06 20:05


Hilfeersuchen wegen eines eiligen Interviews

Ich werde morgen Norman Geras, in der Blogwelt besser bekannt als Norm, zu dem von ihm mitinitiierten Euston Manifesto interviewen. Unter anderem werde ich der Frage nachgehen, ob ich trotz der recht schwammigen Positionen etwa zu Ökonomie ("the narrow interests of a small corporate elite") oder Antizionismus ("Some exploit the legitimate grievances of the Palestinian people under occupation by Israel") richtig damit lag, den Aufruf als eine Abwendung von linken Lebenslügen zu unterzeichnen.

Wer Vorschläge hat, was sonst noch diskussionswürdig zu Manifest und Person wäre, oder wer (bis morgen früh) auswertbares Material zum Thema findet, möge kommentieren. Es wird dafür bunte Bonbons geben.

12.5.06 13:34


Schäuble geht in die Luft

>>Versuchen Sie mal, mit einem Flugzeug in Tegel zu starten. Da scheitern Sie schon an der Ausweiskontrolle.

Haben Sie das Szenario durchgespielt?

Natürlich, schon 1985. Damals habe ich als Chef des Kanzleramts den Weltwirtschaftsgipfel in Bonn organisiert. In einer Besprechung habe ich gefragt: Was machen wir, wenn sich ein Flugobjekt dem Kanzleramt nähert? Die Experten sagten: Wir sperren den Luftraum. Und was machen wir, wenn es weiterfliegt? Die Antwort: Verhängen wir ein Bußgeld. Das hat mich gelehrt, dass wir in solchen Situationen anders reagieren müssen.

Wie?

Erst einmal kriegen wir raus, wer fliegt. Ich würde niemanden raten, solche Mätzchen zu machen, wenn im Olympiastadion ein WM-Spiel stattfindet. Sie werden schnell aufgefordert, abzudrehen.

Und wenn nicht?

Legen Sie sich mal auf der Avus mit einem richtig geübten Autofahrer von der Polizei an. Wenn Sie dann nicht anhalten, verlieren Sie, glauben Sie mir. Die Luftwaffe hat viele Möglichkeiten.
<<

"Das ist die WM und nicht der Kalte Krieg"
15.5.06 13:31


Kronzeuging continues

Und weiter werde ich durchgereicht - Kien Nghi Has Text "Offener Rassismus in der Bahamas-Redaktion", für den meine Schilderung von zehn Minuten der Antideutschen Konferenz weiterhin die einzige Quelle darstellt und der immer noch von einer "Kette" handelt, die "aggressiver" wird, findet sich nun auch als Gastkolumne bei Burkhard Schröder und auf der Diskussionsseite zur "Bahamas" in der deutschen Wikipedia unter der vielsagenden Überschrift "Rassismus pur".
16.5.06 00:20


Der Kaiser ist ja angezogen

16.5.06 12:32


Drin und draußen

Heute ist mein Interview mit Norman Geras, dem Mitinitiator des "Euston Manifesto", erschienen, allerdings in einer Ausgabe der Jungle World, über deren WM-technisch einigermaßen nachvollziehbaren Titel "Holland wird Weltmeister" ("Die Jungle World? Ist das nicht dieses Egotronic-Fanzine?") ich mich doch nicht recht freuen kann. So schnell kann das gehen, daß während der Drucklegung einer Wochenzeitung das "Käse- und Kifferland" sich mit Ayaan Hirsi Ali einer seiner wichtigsten politischen Figuren dauerhaft entledigt.

P.S. Genau wie Geras wird mir empfohlen, in Amsterdam zu wohnen. Isn't that ironic?




You Belong in Amsterdam



A little old fashioned, a little modern - you're the best of both worlds. And so is Amsterdam.

Whether you want to be a squatter graffiti artist or a great novelist, Amsterdam has all that you want in Europe (in one small city).

17.5.06 09:02


'Now look what you made me do!'

>>Doch Washington verweigert Direktverhandlungen, in denen sich die USA ja bewegen müssten. Statt dessen lässt man die Europäer Vorschläge machen, die am Kern des Problems vorbeigehen, und kann am Ende auf das Scheitern der Diplomatie verweisen. Es ist wie im Fall Irak: Die USA bemühen die Diplomatie nicht zur Krisenlösung, sondern um Kriegsgründe zu produzieren.<<

Berliner Zeitung: Diplomatie als Kriegsgrundlieferant
17.5.06 17:58


Betr. Airbus-Hype

Bestellungen für den zivilen Airbus A380: 159 (Auslieferung ab Dezember 2006), davon Lufthansa: 15.

Bestellungen für den Militärtransporter A400M: 195 (Auslieferung ab 2009), davon Luftwaffe: 60.


Eine Grafik zur Reichweite des A400M (Wikipedia)
17.5.06 18:08


Auffrischung

18.5.06 12:06


Fun Tool

Bei der Entschwörungsrecherche entdeckt:

Create your own Dan Brown Novel

Nach ein paar Minuten gibt es vielleicht den Moment, wo eine Version plausibel erscheint. Looks like easy money, anyway.
18.5.06 15:52


Stimmungsbild

Umfrage-Resultate
Umfrage-Resultate

Reisewarnung für Ostdeutschland?

Die Äußerungen des ehemaligen Regierungssprechers Uwe-Karsten Heye sorgen für Aufsehen. Was denken Sie: Müssen ausländische WM-Besucher in einigen Regionen Ostdeutschlands um ihr Leben fürchten?

Ja.: 2577 Stimmen, dies entspricht circa 72.7%
Nein.: 865 Stimmen, dies entspricht circa 24.4%
Ich weiß nicht./ Keine Meinung.: 102 Stimmen, dies entspricht circa 2.9%
Stimmen gesamt: 3544
Das Ergebnis dieser Umfrage ist nicht repräsentativ.
18.5.06 15:59


Counting the hours

Den einstweilen letzten Arbeitstag - wenn ich richtig kalkuliert habe bis November - habe ich eingeläutet mit einem Frühstück bei Burger King mit Matisyahu, Beyonce und befremdlicher Lektüre. Später am Tag dann Auszug aus Plattistan bei hoffentlich schnell einsetzendem Schwund der sich aufdrängenden Heilsmetaphern.
20.5.06 11:04


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