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Gerhard Scheit sieht Prinzessin Mononoke

Das Proletariat der Eisenh?tte besteht aus Frauen, kennt keinen Gott, keine Moral und keinen Kaiser, kann sich mit den Waffen verteidigen, die ihm "bereitgestellt sind".
Der hereinbrechende D?mon ist der Wert.
Die Betreiberin der Eisenh?tte ist als einzige Kapitalistin und gleichzeitige Herrin ?ber die gesamte Ansiedlung der absolutistische Staat, sie ist Ktaharina die Gro?e und die russische Bourgeoisie, sie ist das Staatssubjekt.
Sie ist rational, furchtlos, will den Wald abholzen, weil die darin lebenden Tiere dann harmlos werden sollen; sie pflegt die Auss?tzigen eigenh?ndig und hat als Belegschaft ehemalige Prostituierte eingestellt.
Mononoke lebt im Wald unter als G?ttern in wei?en Wolfspelzen dargestellten adeligen Kavalleristen, mit denen sie die Wertfreiheit, den Wald, die Geister und die Irrationalit?t verteidigt, und zwar bis zum Kamikaze-Angriff.
Unter den verschiedenen Waldbewohnern herrscht die Auffassung vor, da? es nur gegen die Menschen eine L?sung gibt, da? sie selbst in ihrem Streben das Problem darstellen, da? sie get?tet werden m?ssen.
2.1.05 15:49


Ich streite mit mir ?ber Star Trek - Der Aufstand

Einerseits Kritik an der US-Au?enpolitik der 90er, die tiefliegende Konflikte oberfl?chlich zu befrieden suchte und sich schlie?lich in den Dienst von Konfliktpartnern stellen lie?. Ein Pladoyer gegen das Allgemeinwohl zugunsten des individuellen Wohls von solchen, die es zu jnutzen verstehen.
Andererseits hei?en die B?sen Sona und wolen mit k?nstlichen Mitteln etwas eigentlich auch nicht so Nat?rliches zerst?ren, indem sie mit ihren Eltern brechen und dem Universum eine medizinische Technologie zug?nglich machen wollen. Es laufen auch Kosovo-Albaner und Pal?stinenser durch die Berge.
2.1.05 15:50


Das Begr?bnis

Solange weinen, bis das Weinen selbst schmerzt.
2.1.05 15:52


Resonanz

Mein Wilson-Vortrag in Christian Hellers Weblog

"Danach in Saal 4: Daniel Kulla, Antideutscher aus der Jungle World, kl?rt ?ber Robert Anton Wilson auf; wie er f?lschlicherweise hierzulande in die Esoterik-&-New-Age-Ecke gesteckt werde und man sein aufkl?rerisches Sich?ber-alles-lustig-Machen dabei missverstehe; Wilsons teilweise dubiose politischen Assoziationen (die auch manchmal in tendenziell rechte Bereiche tragen); warum er trotzdem kein Rechter sei und nicht die Libertarians w?hle; dass Publikum tr?gt noch allerlei politische Fragestellungen bei und den nicht weiter definierten Begriff 'Intelligenzfaschist'."

daselbst: "rumphilosophierendes Fazit" ?ber den 21C3, das ich als zu optimistisch kritisiere
2.1.05 15:55


die Erg?nzung

auf Volker Radkes Anregung hin habe ich den Wilson-Vortrag (neben anderen ?nderungen) um folgende Passage erg?nzt: "Gleichzeitig bleibt er bei allen ?berwindungsversuchen das m?nnliche und wei?e b?rgerliche Subjekt, dessen Vorstellungen von sexueller Emanzipation mit der Propagierung von m?glichst gutem Sex unter im Playboy-Sinne sch?nen Eliten enden. Seine zun?chst teilweise witzige Auseinandersetzung mit den ersten popul?ren feministischen Autorinnen, die oft Diskussionen mit seiner Frau Arlen widerzuspiegeln scheinen, mutiert sp?testens ab den Neunzigern zu immer unappetitlicheren Ausf?llen gegen 'FemiNazis', welche unterst?tzt von den anderen 'akademisch geh?tschelten' Minderheiten die neue 'Hategroup', die hartarbeitend verarmten wei?en M?nner, verfolgen w?rden."
2.1.05 16:05


Chaos Dub

In die dichten Schwaden vom benachbarten Stand hinein setzt sich ein Unbekannter neben mich auf einen der knappen St?hle und sagt: ?Ersma einen baun.?

?Schon schlimm, w?hrend der Arbeit so bekifft zu werden, dass einem jedesmal beim Aufstehen das ganze eingenommene Geld aus der Hosentasche f?llt?, h?re ich mich sagen, woraufhin Mitstreiterin Oona meint, ich sei kokett.

Hier am B?cherstand, abgeschnitten vom eigentlichen Programm des mittlerweile 21. Chaos Communication Congress unter dem Motto ?The usual suspects?, sammelt sich eher die Dub-Spur der Veranstaltung, Sermons ?ber das lausige, abwechslungsarme Essen, ?ber das f?r die reichlich 3000 Hacker zu kleine Kongresszentrum (das bcc), ?ber zu viel bzw. zu wenig Kiffen; vermittelte Informationen, die im Gegensatz zu den vergangenen Jahren aber auch hin und wieder von Linksradikalen stammen.
In den letzten Jahren liefen diese an unseren weitgehend psychoaktiven B?chern meist vorbei (?Warum habt ihr denn so viel ?ber Drogen?? ? ?Das muss am Publikum liegen.?), doch gleich am ersten Tag hatte ich nun ein Zuh?rer meines Vortrags im Diskussionsteil erkundigt, wo ich mich selbst ideologisch einordnen w?rde: ?Die Jungle World liegt bei euch aus, also antideutsch?? Ich hatte geantwortet: ?Ja, das stimmt schon so.?
Jetzt steht Info-Stefan vor dem Tisch und fragt: ?Wie antideutsch bist du denn nun eigentlich?? Gegenfrage: ?Gibt?s daf?r eine Skala??

Vielleicht sind auch insgesamt mehr Antifas zugegen, denn zwischen den trotz der W?rme der Innenr?ume unvermeidlichen Palit?chern und Bundeswehrjacken (mit Fahne und sogar Greifvogel) blitzt hier und da ein ?Stalingrad 43?-Pulli hervor. Unsere CD mit den amerikanischen Kriegsliedern aus dem Zweiten Weltkrieg (?When Hitler started out he took the homes from the Jews ? We?re gonna tear Hitler down...?) verkaufen wir dennoch nur einmal.

N?chstes Jahr wird mein Vortragsthema nicht mehr die folkloristische Mangelrezeption des im Grunde beim CCC ja als Hausreligion funktionierenden Diskordianismus sein, sondern die recht konkrete Art, in der diese Verschw?rungsfolklore den Diskurs beeinflusst. Zum Beispiel so: Als am zweiten Morgen jemand von Indymedia einen Flyer ?ber ihre drohende Abschaltung bei uns auslegen m?chte, schauen Oona und ich zun?chst leicht skeptisch. Er denkt, wir w?ssten nicht, was Indymedia ist, und erkl?rt es in fr?hlicher Stimme mit nur einem Satz: ?Wir werden f?r strukturell antisemitisch gehalten.? Punkt. Da er anzunehmen scheint, dass uns das als Information ausreichen m?sste, sage ich ebenso einfach: ?Dann kannst du auch weitergehen.?

Das gute Herz der Veranstaltung verk?rpert einmal mehr Henriette Fiebig, die selbst einen Vortrag ?ber die computertechnische Lage in Entenhausen gehalten hat, und uns am Schluss ? ?Ich als Bildungsb?rgerin? ? die Chaos-Steuer genannte Standgeb?hr erl?sst.
2.1.05 16:07


Who knew the World Trade Center was gonna get bombed?

Mir bisher entgangen: Amiri Baraka, amerikanischer Black Power poet, stilistisch aufregend und jazzig, antiimperialistisch. Auch wenn er sich gegen die Vorw?rfe der Anti-Defamation League wehrt, sind es eben nicht nur die Stellen seiner Reaktion auf den WTC-Anschlag "Somebody blew up America", in der er auf der Antibabylon-Klaviatur klimpert und "hinter" Amerika den Teufel pers?nlich lokalisiert.

Lesungsquotes von seinem Auftritt im Haus der Kulturen der Welt in Heidelberg: "Victims of the Nazis turning into them...", "You say, the Devil speaks German, I'd say he speaks pretty good English, too." ?berhaupt gibt es immer etwas Schlimmeres als Hitler, ?berraschenderweise sogar Schlimmeres als Bush.

Ich werde mich mal in seine Texte einlesen, die offenbar den Versuch unternehmen, das ganze Ressentiment zusammenzuschreiben. Als Mitglied einer muslimischen Sekte arbeitet er Rasta-Ideen in Nation-of-Islam-Bilder ein. Au?erdem mu? ich mir Saul Williams noch mal zu Gem?te f?hren, den ich musikalisch auch sehr verehre, dessen unklare Stellen mir aber unangenehem klar zu werden beginnen.
3.1.05 10:54


"...weil eine irrsinnige Bewegung eben nicht von einer Irrlehre erzeugt wird, sondern diese erst hervorbringt oder massenhaft nach ihr greift."

Unter Buchbestabung zur Linken gibt es erste Ausz?ge aus "S?hne und Weltmacht" von Gunnar Heinsohn, dessen Argumentation keinesfalls als biologistisch mi?verstanden werden sollte. Der gegenw?rtigen Analyse liegen seine fr?heren Studien ?ber Bev?lkerungspolitik, Massenmorde und Antisemitismus zugrunde:

"Die nachfolgende Analyse will f?r die Zukunft an Gegenwart und Vergangenheit zeigen, da? es bei ?berz?hligen jungen M?nnern so gut wie immer zu blutigen Expansionen sowie zur Schaffung und Zerst?rung von Reichen kommt. Noch spricht wenig daf?r, da? dies gerade bei der gr??ten Sohneswelle der Geschichte ausbleiben k?nnte. Ihre Brisanz erw?chst gerade nicht aus einer durch Ressourcen- oder gar Landknappheit definierten ?berbev?lkerung. Ihr Z?ndstoff liegt vielmehr in jungen M?nnern, f?r die Platz, Nahrung und Qualifizierung sehr wohl zur Verf?gung stehen, denen akzeptable Positionen jedoch nicht in ausreichender Menge geboten werden k?nnen. Diese Sicht verwirft also ausdr?cklich malthusianische Vorstellungen einer ?berbev?lkerungskrise. S?hne und Weltmacht soll erhellen, warum einige Nationen sich aktiv, ja angstvoll auf den globalen Ansturm junger M?nner vorbereiten, w?hrend andere ? je nach Perspektive ? eher zuversichtlich oder unvorsichtig bleiben."
7.1.05 21:06


Heult doch!

Die gestrige Berliner Antifa-Demo gegen die deutschen Opfermythen warf Fragen auf und lustigerweise mit Schneeb?llen auf die nur m?hsam vom Anti-Konfliktteam beruhigbaren Orks. Die dadurch gute Grundstimmung blieb die gesamte Zeit ?ber erhalten. Die Fragen: Wo war inmitten der aliierten Fahnen diejenige der SU? Wie verhalte ich mich als Demoteilnehmer gegen?ber einem Transparent der FDJ samt anwesender F?hrungspers?nlichkeit? Ist der Fahnenstreit jetzt beigelegt, weil das Mitf?hren der Alliierten-Fahnen durch die Themen der meisten Demos gedeckt sind - und was hei?t das f?r die Israel-Fahne?

Palit?cher waren weitgehend auf die modischere Punkfraktion reduziert, typisch als komplette diesbez?glich uniforme Bezugsgruppe. P?beleien gegen den Tr?ger der Israel-Fahne kamen nur an einer Stelle von einem Punk ("Was ist denn das f?r eine Fahne?" - "Die israelische." - "Fast richtig."), der vorher dadurch aufgefallen war, meine Liebste gleich dreimal auf ihre Haarfarbe hinzuweisen und sp?ter beim Sprechchor "Was wir fordern ist nicht viel - Solidarit?t mit Israel!" vor sich hinsang: "Wir haben keinen Lieblingsstaat." Naja. Die Schneeb?lle wurden wohl von allen auf alle geworfen.

Die Konzeption, durch die Demoroute heutige Lichtenberger Nazis und die Kapitulation in Karlshorst am 8. Mai zu verbinden, klappte schon wegen der Umroutung durch Team Gr?n nicht, erscheint mir aber r?ckblickend auch etwas am Thema vorbei. Hat der 30. Januar 33 nicht andere ?rtliche Bezugspunkte?

Bester Slogan: "Randale, Bambule, Frankfurter Schule!"
dringend ?berarbeitungsbed?rftig: "Was tut allen Deuschen gut? - Bomber Harris und die Flut!"
31.1.05 20:22


Notizen zu Superpunk im Potsdamer Waschhaus (Mittwoch)

-Carsten: ?Ganz sch?n teuer, so billig zu klingen? ? Tim: ?Es klingt ganz sch?n teuer!?
-Publikum tritt nach dem ersten Song gehorsam n?her, aber noch nicht ganz nahe heran; ein Amerika-T-Shirt ist zu sehen
-"Neue Z?hne" und "Die Bismarck" am bejubeltsten
-"Die Bismarck": statt ?ich? hei?t es heute ?er?, statt ?graues Meer? einmal ?braunes Meer?
-Flutlicht vom Kameramann auf Oona, dann macht Tim (Ba?) selbst Bilder mit einer Ixus 30
-Raus aus welcher Stadt?
-das b?rgerliche Subjekt und seine Zerrissenheit: die ganze Ansage ist Punk, der Rest ist nur hierzulande Punk, weil das alles meist fehlt: chic aussehen, Soul spielen, sich wehren ? eigentlich zutiefst westliche Kritik an Deutschland
-?Ist ein trauriges Lied, aber wir machen immer Faxen?
-selbstgemachte Pl?tzchen schmecken, entgegen der Anmoderation, doch besser als gekaufte (das klappt noch nicht?): der Coversong ist ihr schlechtester Song (?Right Back to Where We Started From?)
-Was soll die schwarz-rot-naja-gelbe-Stoffinstallation an Tims Ba??
-das M?dchen beim Herrenfriseur hat ja auch nur noch bei Carsten wirklich was zu tun
-der stumme zweite Gitarrist ? doch ein Telemark
-magic moment: Carsten ?bernimmt das Tambourin von Thies
-gleich zwei Zugaben ? ehrliche ?berraschung und Freude


hier das bandmade Publikumsbild mit Oona und mir gleich hinter dem Poser mit dem Hut
31.1.05 21:13


Total migration

Ich lief heute an der Oberbaumbr?cke an Ank?ndigungsplakaten f?r eine Reggae-Veranstaltung vorbei, die Migration of the peoples featuret und war verwundert: Gerade gestern war die Idee entstanden, eine Comic-Geschichte ?ber die versuchte vollst?ndige Repatriierung s?mtlicher V?lker im Rastafarian-Sinne zu machen, wie hier von Volker Barsch (Rastafari, Mainz 2003, S. 151) beschrieben:

Allerdings k?nnen bestimmte Rasta-Konzeptionen, wenn sie nicht symbolisch interpretiert, sondern w?rtlich genommen werden, als rassistisch mi?verstanden werden, etwa wenn die Rastas die R?ckkehr aller Rassen bzw. Nationen auf ihren Heimatkontinent bzw. in ihr Heimatland fordern. Wenn es zum Beispiel in einer aktuellen Repatriation-Hymne (Bushman 2001: "Yadd Away Home") nicht nur "Africa for Africans" hei?t, sondern unter anderem auch "Europe for Europeans" und "Italy for Italians", so stimmen diese Slogans - nimmt man sie aus dem symbolischen Rasta-Kontext heraus - sogar mit den Forderungen wei?er europ?ischer Rassisten ?berein, die die Immigration aus den Entwicklungsl?ndern nach Europa verhindern bzw. r?ckg?ngig machen wollen!

Wobei mir ?berhaupt nicht einleuchtet, wie die symbolische Interpretation dieser Forderungen aussehen soll.
31.1.05 21:14





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