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Rubrik Vermittlung?

Dieses Blog zieht um

Ab sofort führe ich dieses Blog unter der Adresse http://www.classless.org weiter.

Den Umzug hat scrupeda ermöglicht, kann ich diesbezüglich nur weiterempfehlen.
16.4.08 13:11


'konkret' und der Mossad

>>"Und wer bezahlt das Ganze, nachdem KGB/Stasi als Finanziers ausgefallen sind und Reemtsma auch nichts mehr rüberschiebt ?" - "Ich habe gehört, dass sie jetzt vom Mossad unterstützt werden." Das war mir neu, paßt aber wie der Faust aufs Gretchen: sich einerseits anti-kapitalistisch und system-kritisch geben, andererseits aber die Kriege der USA und Groß-Israels hochjubeln - so wird ein Schuh draus. "Was ist das für eine merkwürdige Linie ?" - "Ach, manchmal stehen wirklich noch ganz gute Artikel drin", meint der Kollege, "aber irgendwo muß die Kohle ja her kommen und da führt man halt diese ideologischen Eiertänze auf."<<

Bröckers versteht die Welt wieder
27.7.06 13:20


Freunde der offenen Gesellschaft vs. Kritische Theorie

"Die Kritik der Utopie kommt in Deutschland an Adorno nicht herum", begann Ingo Way den Abend im Berliner Haus der Demokratie, und in diesem Satz kündigte sich schon an, worauf es im weiteren hinauslaufen würde: auf ein Abarbeiten an einem behaupteten Gegner, im holprigen Gestus eines Parteiausschlußverfahrens gegen die Genossen Horkheimer und Adorno bzw. die meiste Zeit über nur gegen letzteren.

Es ist mir nicht möglich, sämtliche Anwürfe aufzuführen, da sie gerade in den ersten Minuten in Form von weitgehend unzutreffenden Kernsätzen über das Publikum hereinbrachen, vielleicht hat scrupeda es geschafft, mehr mitzuschreiben.

Adorno hätte einen anarchistischen Radikalindivualismus vertreten, sei gegen die Gesellschaft an sich gewesen, hätte verinnerlichte gesellschaftliche Strukturen per se als Unfreiheit angesehen. Glück, und nicht nur das von der Partei, äh, den FdoG befürwortete Streben nach Glück, sei für Adorno wichtiger gewesen als Freiheit, er hätte eine Glücksgarantie verlangt.

Adorno hätte Entfremdung nicht als Freiheitschance verstanden, Freiheit sei nun einmal "kalt". Adornos Utopiemuster sei die eigene Kindheit gewesen, es wäre ihm darum gegangen, für immer Kind zu bleiben. Wegen seiner kindlichen Versorgungsmentalität sei ihm der nivellierende Tausch als "das Übel schlechthin" erschienen sowie jegliche Abstraktion als Gewalt. Adorno wäre gegen die Verdinglichung gewesen, während doch "sogar" Kant zuläßt, daß Menschen Objekte sein können, nur eben nicht ausschließlich. Der Kapitalismus sei "sehr wohl" mit dem kategorischen Imperativ vereinbar.

Adorno sei für altruistische Liebe gewesen, während die richtige Liebe Tausch sei und ins Private gehöre, wo sie ja auch schon sei.

Adorno würde einen objektiven Wert voraussetzen, von der Möglichkeit eines gerechten Tauschs unter Gleichen ausgehen.

Die Frage müsse gestellt werden, ob die Kritische Theorie Deutschland gar nicht verwestlicht, sondern von der Verwestlichung eher abgehalten habe.

Die Faschismustheorie sei "historisch widerlegt", weil die Theorie des Monopolkapitalismus widerlegt sei, immerhin gäbe es ja "keinen autoritären Staatskapitalismus mehr".

Adornos Philosophie sei 1930 fertig gewesen, er hätte die Entfremdungstheorie und auch die Begriffe der Entfremdung und Verdinglichung "fertig" von Georg Lukacs, einem ehemaligen Lebensphilosophen, übernommen.

Weiter wurden Adorno zur Last gelegt: sein "radikalindividualistischer Wahn, alles selbst beherrschen und kontrollieren zu wollen"; sein "latenter Antiamerikanismus"; seine Verteidigung des "deutschen Geistes" gegen die Kulturindustrie. Überhaupt sei er als "romantischer Philosoph" "durch und durch deutsch" gewesen. (Das war wohl als Botschaft von den referierenden Ex-Antideutschen an die anwesenden mutmaßlichen Antideutschen gedacht.)

Adorno hätte weiter mit seiner hypnotisierenden Sprache, die ja nur über seine Monokausalität hinwegtäuschen sollte, den Boden für Negri/Hardt und den Poststrukturalismus bereitet. Eckhard Henscheids bekannte Parodie würde das sehr gut zeigen.

Für Adorno hätte ein intuitiver (und also kein positivistischer) Wahrheitsbegriff gegolten, seine Philosophie trage also jede Menge "antiliberale und antiwestliche Züge".

Dabei könnten zweierlei Adornos ausgemacht werden, ein deutscher und ein westlicher. Die "Beimischung" der maximal fürs deutsche Publikum zumutbaren Dosis "westlichen Denkens" hätte Adornos "Erfolgsrezept" ausgemacht.

Bis hierhin alles klar, wir sind jetzt Positivisten und wollen uns mit Begriffsbildung und Dialektik nicht mehr rumschlagen, weshalb die Kritik sich auch jedes Verständnisses für ihren Gegenstand beheben darf. Jedoch war diese pseudo-positivistische Zertrümmerung eines dialektischen Denkers erst die "Einleitung" gewesen, jetzt schickte sich Michael Holmes an, nach der Philosophie vor allem die Ökonomie bei Adorno niederzumachen, ihm also vorzuwerfen, daß er nicht in den Neunzigern VWL studiert und verinnerlicht habe. Vorrangig jedoch warb Holmes für den Kapitalismus, von dessen Letztgültigkeit er sich offenbar selbst immer noch überzeugen muß.

Zunächst einmal gäbe es bei Adorno nirgendwo, in keinem Buch nachprüfbare Belege. Dann sei natürlich klar, daß das Kapital abstrakt sei, was aber nicht bedeuten würde, daß es nichts Gutes tun könnte. Was es Gutes tut, sei zum Beispiel im "Konsumistischen Manifest" von Norbert Bolz nachzulesen. Nicht nur beim Wohlstand, sondern auch bei der Armutbekämpfung gäbe es "eindeutige Beweise" zugunsten des Kapitalismus, so Holmes, "es tut mir fast leid".

Kritik an der Qualität der Produkte sei angesichts der Armut unredlich und antiirgendwas. Es gäbe keinen Text von Adorno über Hunger. Der Kapitalismus würde eben kein "Meer aus Schrott" hervorbringen, sondern gerade wegen des Zwangs zum Verkauf eine gute Qualität hervorbringen. Heute würden in jeder Tasche "Supertelefone" stecken. Der Kapitalismus sei "perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt".

"Nicht von der Hand zu weisen" seien hingegen die Folgen der Produktion für den Produzenten, Arbeit mache doof, gestreßt und einsam, aber der Kapitalismus würde die Folgekosten reduzieren. "Wir" würden weniger arbeiten als jede andere Gesellschaft, die Arbeitszeit wäre kontinuierlich im Sinken begriffen. Wollte dennoch jemand auf reiner Subsistenz leben, stünde es ihm frei, das Startkapital könne er sich "mal eben schnell in der U-Bahn zusammenbetteln".

Adorno würde nun dem Kapitalismus beständig Gewalt unterstellen, daß etwa das Besondere vom Allgemeinen "wie mit einem Folterinstrument zusammengepreßt" werde. Die Kritische Theorie sei "nicht einfach nur falsch", sondern "absurd und unverantwortlich", ein "Größenwahn", der die "Lösung für alle Probleme kennt".

Immerhin einen anregenden Gedanken äußerte Holmes bezüglich des Verschwörungsdenkens. Die Kritische Theorie habe nur die Erscheinungen dieses Denkens, besonders die Personalisierung, angegriffen, davor stünde jedoch als Voraussetzung der Gedanke, daß es eine Wurzel allen Übels gebe. Eine große Angst könne viele kleinere überlagern und Paranoia auf diese Weise zur Stabiliserung des Bewußtseins beitragen. Selbstredend diente dieser Exkurs nur dazu, den Protagonisten der Kritischen Theorie unterstellen zu können, von einer solchen Wurzel "allen Übels" auszugehen, sich selbst als Eingeweihte anzusehen und als Propheten aufzutreten. Überdies habe die Kritische Theorie "dieses Denken" bei kritischen Intellektuellen etabliert.

Die Wahl des Feindes sei mit dem Kapitalismus gut getroffen worden, da er allgegenwärtig sei.

Nun wollte Holmes mit einem Satzbaukasten demonstrieren, wie leicht es sei, einen Adorno-Satz zu erzeugen. Man bräuchte nur zwei Schubladen, eine für "Egoismus", eine für "Kollektivismus", und könne sich dann daraus bedienen. Sein vorgestellter Beispielsatz klang insofern nach Adorno, daß es sich um verwandten Jargon handelte, der Unterschied bestand jedoch darin, daß er Quatsch war und nicht mal als Cut-up Reiz ausübte.

Auf der Zielgeraden redete sich Holmes sogar noch heißer als sonst, als er sich Adornos Totalitäten vornahm. Das falsche Ganze gäbe es bei Adorno immer nur im Singular. Er hätte keine biologistischen Gedanken zulassen. Er hätte die "Aufhebung sämtlicher Widersprüche" in Aussicht gestellt, den "uneingeschränkten Trieb in all seiner Pracht". (Zwischenfrage aus dem Publikum: "Aber wer sagt denn das wo?" Holmes: "Komme ich gleich zu.")

Adorno hätte "nichts als Verachtung" für das Gewissen übrig gehabt. Um seine "pubertären Fieberträume" nicht zu entblößen, habe Adorno´sich der deutlichen Formulierung einer Zielvorstellung enthalten. Überhaupt hätte er keine trivialen Wahrheiten anerkannt, das Wahre hätte immer kompliziert sein müssen.

"Adorno und Horkheimer haben sich nichts zuschulden kommen lassen", schloß Holmes seine Unrteilsbegründung, sie hätten immer tapfer die Linke kritisiert. Aber die Kritische Theorie sondere die Menschen von der Welt ab, die Probleme ihrer Anhänger erwüchsen aus der Kritischen Theorie selbst. Und es stünde zu befürchten, daß bei der praktischen Umsetzung der enthaltenen Utopie die Wirtschaft zusammenbrechen würde und die zum Übel Erklärten im Gulag landen würden. Also Ronald McDonald und Käpt'n Iglu?

Nach diesen Tiraden gegen ein weitestgehend zusammenphantasiertes Feindbild, das durchaus Züge der deutschen Linken trug, jedoch kaum Adorno oder der Kritischen Theorie insgesamt entsprach, wirkte die Dritte auf dem Podium, die bekannte Buchautorin Sylke Tempel, mit ihren folgenden eher skizzierten Gedanken leicht deplaziert. Sie schloß sich dem Vorausgegangenen an und nahm sich dann drei Texte Adornos vor, die ihn in Widerspruch zu sich selbst gebracht haben sollen. Hauptsächlich ging es um sein Lob für die US-amerikanische Demokratie und seine in den USA vollzogene Hinwendung zur empirischen Forschung. Im Grunde beschädigte sie allerdings nur das zuvor aufgebaute Feindbild, indem sie Adornos komplexere Position andeutete und zuletzt auch seinen Individualismus als zutiefst amerikansich verteidigte. Unbedingt mußte sie sich darüber lustig machen, daß Adorno Gedanken über Mobile Erziehungskommandos fürs ländliche Deutschland angestellt hatte. Diese Kommandos, Frau Tempel, gibt es heute, sie tragen den Namen Autonome Antifa.



Die Diskussion wurde damit eröffnet, daß Ingo Way Sylke Tempel fragte, ob Adorno gegen Ende seines Lebens vor einer "liberalen Wende" gestanden hätte. Danach gab es aus dem recht konsterniert wirkenden Publikum die Frage, ob denn da bei Adorno nicht noch etwas mit Dialektik gewesen sei, worauf Ingo Way zugab: "Mir ist nicht klar, wozu Dialektik gut ist." Holmes darauf: "Dialektik im Denken ist nicht schlecht, aber es gibt keine Widersprüche in der Realität." Auch die folgenden Einwände gegen die Unredlichkeit einer derart pauschalen Adorno-Kritik wurden hastig abgewatscht, Infragestellung der Segenshaftigkeit des Kapitalismus mit dem Hinweis auf die unwiderlegbare Wissenschaft abgeschmettert.

Von anderen FdoGlern aus dem Publikum wurde beklagt, daß die Kritische Theorie überall sei und daß Adornos regressiver Charakter leider nicht manifest sei, was das Bekämpfen der Kritischen Theorie so erschweren würde. In dieser Phase klang es, als wäre das Tribunal in ein Treffen Anonymer Adorno-Opfer umgeschlagen.

Alles in allem hätte die Veranstaltung als Show genossen werden sollen, als Exorzierung eines grob nach Adorno modellierten bösen Geistes, von dessen Einfluß man sich endlich befreit hätte, aber die anderen eben noch nicht. Der ideologische Charakter, der Mangel an Selbstzweifel und Infragestellung, die Adorno vorgeworfene Monokausalität - all das wurde selbst zur Schau getragen. Welcher derjenigen Anhänger der Kritischen Theorie, an die der Abend adressiert war, etwa die Akkumulationsleistung des Kapitalismus infragestellt, jegliche Vermittlung abschaffen will oder sich noch zur Verteidigung irgendeines Sozialismus aufschwingen mag, ist mir nicht ganz klar, hier schien es eher, als ginge es um die eigene schlecht verdaute Rezeption und die eigenen einst vertretenen Positionen während des glücklich überwundenen "antideutschen" Lebensabschnitts.

Warum Adorno als vierter in einer Veranstaltungsreihe mit Hitler, Mao und Bin Laden auftauchte, warum also sein Wirken (oder auch das der kaum behandelten übrigen Vertreter der Kritischen Theorie) als Weg zum Massenmord angesehen werden muß, ist weiterhin nicht einzusehen. Ebensowenig, warum die Kritischen Theorie als "unterkomplex" anzusehen sein soll, während die offenbar dagegen starkgemachte komplexere Position darin zu bestehen scheint, daß einfach alles schon so gut ist, wie es ist. Die Veranstalter haben sich bereitgefunden, sich am Freitag einer "linken" Demonstration anzuschließen, trotz ihrer grundsätzlichen Bauchschmerzen mit einer Kernstelle des Aufrufs:

"Die hier beschworene Utopie der Versöhnung halten wir für totalitär. Versöhnung ist in der diesseitigen Welt nicht wünschenswert, jedenfalls nicht im politischen Sinne. Benötigt werden Institutionen, die die unblutige Austragung von Konflikten ermöglichen, ohne diese selbst abschaffen zu wollen. Dies wird nämlich nicht gelingen, ohne diejenigen, die sich partout nicht versöhnen lassen wollen und weiterhin auf ihren Interessen bestehen, die nicht automatisch mit denen aller anderen Menschen harmonieren, physisch aus der Welt zu schaffen. Wer würde da wohl wieder als erstes dran glauben müssen?"

Nun ja, ich gehe umgekehrt auch trotz der Beteiligung der "Freunde" der kurz angedachten Begriffe am Freitag mit.
27.7.06 11:32


"Wahlcomputer müssen sterben"

>>Das Internet ist ein Ort der Meinungsbildung. Gewählt werden sollte jedoch auf Papier.<<

Mein Interview mit Tim Pritlove vom CCC über Wahlcomputer.
26.7.06 12:36


Heute in Berlin

Die Freunde der offenen Gesellschaft lassen sich um 19 Uhr 30 im Haus der Demokratie über die Kritische Theorie aus:

>>An diesem Abend soll gezeigt werden, dass das extrem unterkomplexe, grotesk verzerrende und düstere Portrait der Realität westlicher Gesellschaften, das die Kritische Theorie zeichnet, dem Bedürfnis nach einer schnellen und einfachen Lösung für alle Menschheitsprobleme entspringt.<<

Das wird sicherlich lustig.
25.7.06 15:34


Reclaim the term ‘hacker’

>>If you tinker with electronics, you are a hacker. If you use things in more ways than intended by the manufacturer, you are a hacker. If you build things out of strange, unexpected parts, you are a hacker. Reclaim the term.<<

95 Theses of Geek Activism (warum müssen das wieder gleich 95 sein...)
25.7.06 11:02


Verschwörungsgläubige um die Ecke

Als hätte ich sie mir für die Buch-Recherche bestellt, haben ein paar Konspirationisten in der Mainzer Straße 20 einen Laden eröffnet, in der sie einschlägige Bücher, T-Shirts und allerlei esoterischen Schickschnack verkaufen

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23.7.06 20:41


Der Leser fällt nicht weit vom Brief

Die lange Internetleitung des SPIEGEL, der vorletzte Woche das Bild einer zukünftigen Welt entwarf, in der möglicherweise Millionen von Menschen Weblogs schreiben und gar ihre Fotos ins Netz stellen, ist noch gar nichts gegen die diese Woche zum Thema auf der Leserbriefseite zur Schau gestellte Mischung aus stolzer Ignoranz und Technikfeindlichkeit. Am selbstentblößendsten fand ich Karl-Heinz List aus Ihlow:

>>Bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia von der Weisheit der Massen oder von kollektiver Intelligenz zu sprechen hört sich so an, als wäre die "Bild" zum offiziellen Organ der Akademie für Sprache und Dichtung mutiert. Bei Wikipedia kann jeder Texte veröffentlichen, andere Texte verändern und löschen. Ob er vom Thema etwas versteht, ist nebensächlich.<<

23.7.06 18:39


FdoG Appeasement oder Frieden

scrupeda hat einen Bericht über die von uns gemeinsam besuchte Veranstaltung der Zwangsliberalen aus ihrer antiideologischen Reihe geschrieben, in dem sichtbar wird, daß es bei dem Thema und maximaler Zurückhaltung der Gastgebenden klar ging. Die gelöste Stimmung schien allerdings dem Thema selten angemessen, am wenigsten, wie ja von einem älteren Besucher auch angemahnt, bezüglich Israel.

Ebensowenig verstehe ich die nur halbherzig von Thomas von der Osten-Sacken dementierte Auffassung, daß es in Deutschland bezüglich der außenpolitischen Einstellung ein Ringen zwischen zwei Strömungen gäbe, was in der Zuspitzung auf Merkel einerseits und diverse Rot-Grün-Vertreter andererseits eine nennenswerte konservativ-liberale Position unterstellt, die eine ernstgemeint amerika- und israelfreundliche Richtung fährt. Das kann ich beim besten Willen nicht erkennen, ich sehe nur den Versuch, diesen Eindruck zu erwecken. Ansonsten steht Merkel glaube ich relativ abseits.

Spannender dürfte es auf jeden Fall am Dienstag werden, wenn der mächtigen Kritischen Theorie ihre notorische Denkfaulheit nachgewiesen werden soll.
22.7.06 00:37


21.7.06 12:33


Israel: Antifa heißt eben wirklich Angriff

Vielleicht bin ich zu voreilig, aber die Bekundungen des libanesischen Premierministers, die Hizbollah würde im Sinne von Teheran und Damaskus handeln, sie müsse mit internationaler Hilfe entwaffnet werden und der Libanon müsse die volle Souveränität über sein gesamtes Staatsgebiet erlangen, signalisieren für mich, daß es sich gelohnt haben könnte, daß Israel in die Offensive gegangen ist.
20.7.06 13:28


Flucht nach vorn

Daß sich Deutschland als weltoffen und geschichtsbewußt präsentieren kann, obwohl es seine Grenzen verrammelt hat und die europäische Abschottung unterstützt, hat sich als mißachtetes Dauerphänomen etabliert.

Daß aber der seit letztem Sommer bekannte Umstand, daß erheblich mehr Menschen aus Deutschland auswandern als einwandern, nun zu hysterischen Versuchen führt, die Volksgenossen hierzubehalten, bestätigt den Verdacht, daß wir eigentlich in der South-Park-Folge über Deutschland leben, die es leider nicht gibt.

Jenseits des Wahns, trotz des unleugbaren Trends globaler Migration unbedingt eine "deutsche Talentschmiede" zu brauchen, ist immerhin die Diagnose der hiesigen Auswanderungsgründe schon etwas vorangekommen, wenn sogar Roland Koch; Ministerpräsident des am häufigsten verlassenen Bundeslandes, sagt:

"Vor allem aber brauchen wir eine stärkere Offenheit, eine positive gesellschaftliche Grundeinstellung zu modernen Technologien, die nirgendwo in der Welt auf soviel Skepsis und Ablehnung stoßen wie bei uns.“

Wobei ich mir noch nicht erfolgreich einreden kann, daß er damit Weblogs meint und nicht Atomkraftwerke. Ebenfalls ist noch nicht gesagt, wie die Auswanderung "gestoppt" werden soll, wenn sich an der "Grundeinstellung" nichts ändert.
20.7.06 11:06


Molekulartheologie

Derzeit lese ich die Timothy-Leary-Biographie von John Higgs und fand diese Stelle über den Psilocybin-Versuch beim Ostergottesdienst 1962 in Boston sehr schön:

"The implication here was that a state previously considered a blessing from God could be induced by man more or less at will. The Church might not be able to achieve this, but Leary's magic pill could. He couldn't have offended people any more if he tried."

19.7.06 23:00


Lange Internetleitung

Es ist echt jetzt schon beim Spiegel angekommen, daß Web 2.0 demnächst das Internet verändern könnte?
19.7.06 11:43


Ordnung Computer Club?

Sind das Nazihacker oder ist das eine Nazihackerparodie?

"Wir jedenfalls haben daraus unsere Konsequenzen gezogen und werden von nun an Widerstandskämpfer! Wir tauschen die Tastatur gegen das Megaphon, den Compiler gegen die Gitarre und den Lötkolben gegen Flugblätter. Wir haben erkannt, daß unsere kleinen Problemchen nichts sind, gegen das, was uns bevorsteht. Ohne Deutschland wird es auch keinen ATARI Computer Klub mehr geben. Deshalb schließen wir uns dem großen Ganzen an, und bereinigen die Sache von oben nach unten, bis wir am Ende wieder bei unseren Problemchen angekommen sind."

Eigentlich zu dick aufgetragen, um real zu sein, aber sie sind ja auch aus Lübbenau...

19.7.06 00:48


Arme kleine Deutsche

Wenn ich auch insgesamt sehr glücklich über meine Entscheidung bin, während der WM fast die gesamte Zeit nicht in Deutschland gewesen zu sein - diesen Moment hätte ich vielleicht hier erleben wollen:

18.7.06 18:18


Verschwörungstheorie und Postmoderne - Entschwörung unterwegs, Teil 3

Im dritten Teil meiner Sommerreise, nach den deutschen Nachwirkungen und den Londoner Offenbarungen, wendete ich mich der British Library zu, die allein bereits ein Grund wäre, sich direkt in ihrer Nähe niederzulassen.

03072006481


Ich entdeckte allerlei US-Veröffentlichungen zu Verschwörungstheorien, wobei auffällig viele aus dem Jahr 2000 stammten. Ergiebiger waren jedoch die neueren Texte.

Samuel Chase Coale erinnert in "Paradigms of Paranoia" an die Nähe von Kollektivkonstruktionen wie der Nation zur Verschwörungstheorie. Dem authentischen Eigenen wird das andere Fremde gegenübergestellt.

Die Popularität von Verschwörungstheorien in den USA der Neunziger bringt er in Zusammenhang mit der akademischen Postmoderne, als deren Gegenmittel sie sich empfehlen:

"Conspiracy, whether actual or theoretical, provides an antidote to postmodernism: everything becomes a sign, a clue, a piece of a larger puzzle... The concept of conspiracy ... reduces everything to evidence and predetermined clues. It literalizes experience, seeing connections in coincidence, chance, and accident. It fixes identity, transforms the fluidity of postmodern theory into foreordained scripts of conspiracy theory. It denies or undercuts the singularity of particular information and interprets it as part of some larger allegorical structure... In many ways this can become a comfortable notion since the contemporary world becomes explainable and explained, the postmodern malaise rationalized and understood."

In diesem schönen definitorischen Zitat fällt jedoch bereits auf, wie Verschwörungsdenken als Exempel falschen Denkens Verwendung findet. Daß alles zum Beleg wird und die Schlüsse bereits vorab feststehen, ist ja kein exklusives Merkmal der Verschwörungstheorie. Moderne Konspirationisten legen ja Wert auf ihre ergebnisoffene Herangehensweise und werden nicht müde zu betonen, wie sehr sie von ihren Erkenntnissen selbst überrascht wurden. In dieser Recherche-Travestie führen sie jedoch sämtlichen Wissenschaftlern und Journalisten, die Empirie nur zur Bestätigung verwenden, vor, wie leicht der Jargon der gründlichen Nachforschung vorzutäuschen sein kann. Coale weist auch darauf hin, daß mit der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Verschwörungstheorien die Grenzziehung eher schwieriger geworden sei: "By the 1990s, conspiracy had become a critical subject in its own right, although at times it was often difficult distinguishing criticism of conspiracy from a parallel vision of conspiracy." Bei Wilson befände sich die akademische Entschwörung also derzeit in der Chapel Perilous: "In researching occult conspiracies, one eventually faces a crossroad of mythic proportions (called Chapel Perilous in the trade). You come out the other side either stone paranoid or an agnostic; there is no third way. I came out agnostic."

Noch verstrickter wird es, da Coale im Menschenbild von Verschwörungstheorie und Postmoderismus Gemeinsamkeiten attestiert: "...both assault the idea of a transcendent, antonomous and individual self. Each self becomes the subject of a particular discourse or the tool of a particular conspiracy."

Mit diesem Gedanken der dialektischen Beziehung von Verschwörungstheorie und Postmoderismus im Hinterkopf geht es an die weiteren Bestimmungen über die Wurzeln des Verschwörungsdenkens im biblischen Fundamentalismus. Vor allem die Buchstäblichkeit, das Glauben an den genauen Wortlaut, wird von Coale hier parallelisiert, wenn er etwa schreibt: "Like a fundamentalist worshipping the literalness of the Bible, clasping the icon to his breast, Marrs accepts the theory of one Zecharia Sitchin..." Die wörtliche Auslegung, die ja in sich bereits ein Paradox ist, wird zum "ultimate metanarrative", zum Gegenpol des postmodernen Mangels an Glauben. Die Position des am Worte klebenden, kaum alphabetisierten Bauern, die zahllose Verschwörungstheoretiker gegen die abstrakte Verwirrung von Moderne und Postmoderne einnehmen, parodiert sich natürlich selbst. Über Hal Lindsey schreibt Coale: "The scriptures literally predicted the future, and he interpreted them literally, except when he interpreted them figuratively."

05072006511


Auch Dan Brown, der bereits bestehende, also "reale" Verschwörungstheorien in seinen Büchern verwendet, wird dieser Glauben an den Buchstaben ("faith in the literalness of language, metaphor, and the parameters of an actual conspiracy") attestiert, sein Verschwörungsdenken spiegele das von Hardcore-Autoren wie Jim Marrs.

In der Vermittlungslücke zwischen dem unfehlbaren Text und seiner Interpretationsbedürftigkeit entstehen die chronischen Denkfehler: "The pattern replaces the absolute proof, which is impossible to find... Consistency always overrules coincidence in such matters." (Oder wie der liebe Herr Seyfarth die ultimative verschwörungstheoretische Frage so präzise formulierte: "Wen gibt es?") Beim unfehlbaren Text handelt es sich die nach wie vor am häufigsten um die Johannesoffenbarung, die christliche Anleitung zum antizivilisatorischen Weltkrieg, die in verschiedenen Umfragen von US-Amerikanern doppelt so häufig für wahr gehalten wurde wie die gesamte Bibel. Im Apokalyptischen finden sich Verschwörungsgläubige mit anderen Gläubigen sozial zusammen: "Both conspiracy theories and apocalyptic belief share their full quota of fatalism and despair, but in each eventually there will be conclusion, and the true believers who are aware of the process and the vision now are the only ones who will be triumphant and saved. Faith will eviscerate skepticism, and skeptics will be crushed." Daher, resümiert Coale, "is no end in sight to the proclaiming of the end that is to come."

Michael Barkun widmet sich in Culture of Conspiracy aus dem Jahr 2003 der auch für mich zentralen Frage nach dem Überschwappen der Verschwörungstheorien aus dem Kreis der klassischen und zumeist wenigen Anhänger in andere Teile der Gesellschaft. Er benennt Schnittstellen, die auf Glaubensbedürfnisse der Mehrheit hinweisen, etwa die Vorstellung, die Welt sei - vom Schöpfer oder von einer allmächtigen irdischen Instanz - willentlich gestaltet worden und kein Zufallsprodukt. Die drei Grundregeln für Verschwörungstheorien, die er formuliert, erklärt er gleichzeitig zu weit verbreiteten Denkähnlichkeiten: "Nicht geschieht zufällig. Nichts ist wie es scheint. Alles ist miteinander verbunden." (Insofern stellt sich meine jahrelange Tramperei als sehr wirksames Antidot gegen Verschwörungstheorien heraus: Alles ist Zufall; ich komme nur weg, wenn ich wegkomme; es gibt keine Verbindung, die nicht hergestellt wird; der Schrei im Moment der Gnosis laut scrupeda: "Der Diskurs hat mich verlassen" ) Die Attraktivität des Verschwörungsdenkens bestünde eben gerade darin, Okkultes als vergessenes, übergangenes, mißachtetes, abgelehntes oder offen unterdrücktes "Wissen" zu präsentieren und damit der populären Ahnung zu entsprechen, daß jenseits der "offiziellen" Fakten und auch jenseits des Faktischen die "eigentlich" essentiellen Dinge zu finden sind.

05072006508


Den Vorgang der Popularisierung von Verschwörungstheorien schildert Barkun für die USA spiegelverkehrt zum Geschehen in Europa. Dort war der Millenarismus nur auf in diesem Ausmaß auf Verschwörungstheorien angewiesen, solange er relativ unpopulär war. Seit dem Jahr 2000 und noch verstärkt seit 9/11 hingegen gehen die biblischen Apokalyptiker offensiv davon aus, daß die Zeichen nicht erst gedeutet werden müßten, sondern daß das Weltende jedem Gläubigen offenbar sein müßte. (Das, obwohl gerade die Lokalisierung Babylons solchen Dissens verursacht. Es wird gestritten, ob es in Washington, New York, in Kalifornien oder - wie beim kanadischen Evangelisten Grant R. Jeffrey - im Irak liegt.) Während in Europa also verschwörungstheoretische Deutungen, die schon in den Neunzigern präsent waren, erst seit 9/11 zu ihrer enormen Verbreitung kamen, ist der Verschwörungsboom in den USA bereits am Abklingen.

Genau am jeweiligen Umschlagpunkt befindet sich der Sammelband "The Age of Anxiety. Conspiracy theory and the Human Sciences", herausgegeben von Jane Parish unmittelbar vor 9/11 und noch mitten in der Verschwörungspop-Phase. Hier kann die ganze Anfälligkeit des geisteswissenschaftlichen Betriebs für Konspirationismus besichtigt werden. Ohne die wesentliche Unterscheidung zwischen dem Erwägen einer Verschwörung und dem Glauben an eine Verschwörung im Auge zu behalten, wirft sich die Herausgeberin in der Einleitung den "neuen" Verschwörungstheorien an den Hals: "Conspiracy theorizing at the end of the 20th century marks a new way of governing our relationship with others and our involvement with key social and economic institutions." Hätten die "alten" Verschwörungstheorien aus dem Weltbild armer Leute bestanden, die einen persönlichen Sündenbock suchten, ginge es nun im Stile Michael Moores darum, Sinn in der Unübersichtlichkeit zu stiften, um "conspiracy practice" (was immer das sein soll) und auch um neue "scapegoats", nämlich Hacker und Viren. Warum ein Hacker kein persönliches Target mehr darstellt, leuchtet mir nicht ein, depersonalisiert ist er genau wie der vermeintliche Weltverschwörer ja nur aus sicht des Konspirationisten, der Affekt gegen den Hacker trifft jedoch reale Personen, die real im Gefängnis landen.

Zur Verwischung des Unterschieds zwischen Neugier und Verdächtigung, zwischen Investigation und Verschwörungsdenken werden dann allerlei postmoderne Theoretiker aufgefahren, zum Beispiel: "For Lyotard, to answer the question 'Why?' is a nostalgic search for an abscent cause... The question 'why?' ignores the idea that disjuncture not only separates, but brings together and mediates a process of betweeness that enables us to see the real, not as a final closure or the recovery of a lost totality as 'conventional' conspiracy theory would have us find, but as an open origin." Das klingt alles ganz gut, sagt aber nichts über das diskutierte Problem und sorgt eher dafür, daß im weiteren Verlauf des Buches verschiedene Formen von Verschwörungsdenken als gesellschaftskritisch und subversiv geadelt werden, denen diese Prädikate anders als etwa dem diskordischen Ansatz kaum zustehen.

Es wird zumeist die Person des Verschwörungstheoretikers pathologisiert (Mark Featherstone: "...conspiratorial thinking as a pathological effect of the dissolution of social recognition, a paranoid form of non-knowledge caused by the rise of political ideologies which foreground the rights of the individual at the expense of those of all others") oder seine Methode oft zutreffend kritisiert (Alasdair Spark über Noam Chomsky: "mode of enquiry... deep mining of the world's detail for bits of evidence"), dann gibt es jedoch eine selten nachvollziehbare Wendung dahin, daß die Ergebnisse und auch ihre Vermittlung letztlich fruchtbar seien. Chomsky ist trotz seiner Selbstgerechtigkeit eben für die Globalisierungskritik wichtig, Michael Moore ebenso, und Verschwörungskritiker wie Daniel Pipes werden der manischen Diskreditierung der Linken überführt.

03072006487


Insgesamt verdeutlichen diese Autoren die fragile Abgrenzung der akademischen Erkenntnismethoden zu den als verschwörungstheoretisch äußerlich gemachten. Oft wirken die Ablehnungspassagen wie Lippenbekenntnisse oder Rezitation von Glaubenssätzen, während beim Zitieren der Verschwörungsliteratur Faszination sichtbar wird. Schon daher wird es bei meiner weiteren Beschäftigung mit dem Thema wichtig sein, beispielhaft Ideen aufzuführen, die nur von der akademischen Beschäftigung mit dem vermeintlich anderen zu Verschwörungstheorien gemacht wurden, wie etwa die Chronologiekritik. (Samuel Chase Coale stellt etwa die doppelbödige Frage: "Whose history verifies these prophecies?") Im Zusammenhang mit der Einteilung in "alte" und "neue" Verschwörungstheorien, die in beinahe jedem Einzelfall nicht triftig erscheint, stellt sich auch die Frage, ob der Satz "Es gibt keine Weltverschwörung" nur bedeutet "Es gibt keine Weltverschwörung mehr", was einen gewaltigen Unterschied ausmacht.

In Anlehnung an Coales Konzept von der Dialektik von Verschwörungstheorie und Postmodernismus sei der einzige wirklich schöne Satz aus "The Age of Anxiety" zitiert, aus dem Beitrag von Peter Knight:

"I'm not entirely certain whether it's better to believe that everything is shaped by discourse, or by the Trilateral Commission."
18.7.06 17:10


18.7.06 00:27


Ich zu Gast bei Freunden

In einem Gastposting verbreite ich mich bei den Drink-soaked Trots for War über die Wiederholung der Wiederholung der Geschichte:

Those who write history are doomed to repeat it.
17.7.06 22:38


Die Tage

Heute werde ich mir wohl die Leipziger Gruppe in Gründung ansehen, das Wochenende wiederum verbringe ich am Grüne Kraft-Bücherstand beim Auerworld-Festival.
13.7.06 14:02


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