scrupeda hat einen
Bericht über die von uns gemeinsam besuchte Veranstaltung der Zwangsliberalen aus ihrer
antiideologischen Reihe geschrieben, in dem sichtbar wird, daß es bei dem Thema und maximaler Zurückhaltung der Gastgebenden klar ging. Die gelöste Stimmung schien allerdings dem Thema selten angemessen, am wenigsten, wie ja von einem älteren Besucher auch angemahnt, bezüglich Israel.
Ebensowenig verstehe ich die nur halbherzig von Thomas von der Osten-Sacken dementierte Auffassung, daß es in Deutschland bezüglich der außenpolitischen Einstellung ein Ringen zwischen zwei Strömungen gäbe, was in der Zuspitzung auf Merkel einerseits und diverse Rot-Grün-Vertreter andererseits eine nennenswerte konservativ-liberale Position unterstellt, die eine ernstgemeint amerika- und israelfreundliche Richtung fährt. Das kann ich beim besten Willen nicht erkennen, ich sehe nur den Versuch, diesen Eindruck zu erwecken. Ansonsten steht Merkel glaube ich relativ abseits.
Spannender dürfte es auf jeden Fall am Dienstag werden, wenn der mächtigen Kritischen Theorie ihre notorische Denkfaulheit nachgewiesen werden soll.