Das Jahr, in dem der 'Spiegel' seinen Antiamerikanismus endgültig zum Hauptanliegen gemacht hat. (
Beispiel) Ich lernte, daß mir die bloße Teilnahme an der Antideutschen Konferenz mehr Blogtraffic verschafft als mein gutbesuchter antideutsch angehauchter Vortrag beim Chaos-Kongreß.
Gleich dreimal zog ich um, obwohl ich nach einem Jahr Obdachlosigkeit gedacht hatte, das bloße Finden einer Wohnung sei gar nicht so sehr das Problem. Nach wie vor passen Wert- und Chronologiekritik genauso wenig zusammen wie Seins- und Bewußtseinserweiterung, aber ich werde weiter daran arbeiten.
Regelmäßigeres Schreiben hat journalistisch eher nicht geklappt, das sollte ich gar nicht versuchen, auf der Blogebene aber schon - rein quantitativ war ich noch nie so produktiv, wie an meinem Reader auch zu besichtigen ist. (Den gibt es jetzt in der 5MB-Version mit allen Bildern zum
Ziehen)
Es gab mehrere Musikprojekte (
"Sie singen nur Peace and Love" mit Timbou, die
Diktiergerätsession mit Peter Guhr, erste
Kleinigkeiten mit
scrupeda, Live HipHop in Jena), die ich 2006 vielleicht zu richtigen Tracks erweitern und daraus vielleicht eine Art Kullaboration-Sampler basteln kann.
Insgesamt habe ich ein paar Fäden wieder aufgenommen, wieder Cut-up vorgelesen (in Bremen) und mir endlich ein Notebook gekauft. Jetzt kann es richtig losgehen, I would say.